Die Geschichte des Vereins

Der AeCM wurde 1950 als Segelflugverein gegründet und war im Laufe seiner Geschichte an verschiedenen Plätzen zuhause, zunächst auf dem Oberwiesenfeld (späteres Olympiagelände), dann auf der Fröttmaninger Heide im Norden von München (nahe dem heutigen Autobahnkreuz München-Nord bzw. der Allianz-Arena), schließlich auf dem Segelfluggelände Lange Haken bei Freising.

Der Verein betrieb stets eine intensive Segelflugausbildung und Jugendarbeit und förderte sehr früh den Streckensegelflug und den Erwerb von Leistungsabzeichen im Segelflug (Silber C, Gold C).

Daneben hatte der Verein auch schon bald Reise-Motorsegler angeschafft, mit denen Piloten in ganz Europa unterwegs waren und bis zum Nordkap, zu den Shetland Inseln, nach Nordafrika (Marokko, Tunesien) und in die griechische Inselwelt flogen.

Der Platz bei Freising mußte 1992 wegen des Baus des neuen Münchner Flughafens im Erdinger Moos aufgegeben werden.

Der AeCM fand daraufhin zunächst in Oberschleißheim eine neue Heimat und betrieb von da aus die Zulassung des Segelfluggeländes Greiling bei Bad Tölz, das ab 1996 für den Segelflug des AeCM genutzt werden konnte, jedoch nicht für Motorflug zugelassen war.

Aus diesem Grunde und wegen der günstigen stadtnahen Lage blieben die Motorsegler des AeCM und seine Werkstatt in Oberschleißheim. Zur Erweiterung des fliegerischen Angebots wurde Mitte der 90er Jahre auch eine Motormaschine angeschafft.

Das Segelfluggelände Greiling erwies sich leider bald gefährdet durch die Planungen für den Bau einer Umgehungsstraße für Bad Tölz. Aus diesem Grunde nützte der AeCM nach gründlicher Abwägung die Gelegenheit, sich am Aufbau und Ausbau des neuen Segelflugplatzes Ohlstadt-Pömetsried der SFG Werdenfels zu beteiligen.

Um den Standort Oberschleißheim für den AeCM nicht zu gefährden und den AeCM als eigenständigen Verein zu erhalten, wurde der Segelflugbereich des AeCM abgespalten und auf die SFG Werdenfels übertragen. Dies erfolgte Anfang 2011.

Damit ist der am Stadtrand Münchens liegende Flugplatz Oberschleißheim jetzt der Heimatplatz des AeCM. Von hier aus betreibt der Verein Motorsegler- und Motorflug. Für Reisemotorsegler bieten wir auch eine Ausbildung für Mitglieder an.

Wir haben zudem unsere fliegerischen Aktivitäten und unser Ausbildungsangebot für Mitglieder mit fliegerischer Erfahrung um den Bereich Ultraleicht (UL) erweitert. Dafür wurde Ende 2012 eine Comco Ikarus C 42A beschafft und in unserer eigenen Werkstatt gründlich überholt.

Auch unsere traditionsreiche Segelflugausbildung haben wir in Kooperation mit unserem Nachbarverein LSC Ikarus wiederbelebt.  Hierfür wurde Mitte 2012 ein zwar betagter, aber sehr gut erhaltener Doppelsitzer beschafft, eine Ka 7 Rhönadler. Mit diesem konnten zwei Segelflugschüler im Oktober 2013 ihre ersten Alleinflüge durchführen. 

Anfang 2014 kamen zwei Kunststoff-Einsitzer hinzu, ein Mistral C und eine ASW 19B. Damit ist unsere Segelflugzeugflotte für die Aus- und Weiterbildung komplett.